Abstieg Auxilios aus den Bergen. Ihre Stimmung ist heiter. Ein Gewitter. Sie denkt an Arturio Belano, an Ulises Lima und an andere junge Poeten. Wenn sie zusammen sind, reden sie alle „ihr Chinesisch“ (S. 151). Auxilio versteht sie nicht mehr. Umgekehrt ist es anders, sie hören ihr zu. Man merkt etwas von einer Verwandlung Auxilios in den Bergen. Eines Tages [...]
Auxilio Lacouture beschließt, von den Bergen herabzusteigen, nicht auf dem Frauenklo zu verhungern, und beim Abstieg gehen ihr heitere, aber auch ungeheuerliche Gedanken durch den Kopf. Sie kommt eines Abends an den Rand der unendlichen schneeverwehten Zone und erblickt ein Tal, in dem ein langer Zug von Kindern, jungen Menschen – Lateinamerikas herrliche Kinder – singend auf den Abgrund zuwandert, [...]
Nachdem Auxilio von den Bergen Zarathustras herabgestiegen ist, ohne verrückt zu werden, und sich nicht in das „Bettelweib von Locarno“ verwandelt hat, denkt sie wieder an Arturito Belano (der jugendliche Bolaño selbst) und daran, dass er Ulises Lima (Mario Santiago Papasquiaro) kennenlernte. Arturito hielt sich für Dante, ja Vergil selbst. Auffällig ist hier der Bezug zu „DwD“, weil sowohl seine [...]
Ich weiß noch nicht, wie ich dieses Ende finden soll. Wenn ich es vom Anfang her lese, bin ich enttäuscht, denn Auxilio ist ihrer Ankündigung nicht nachgekommen: Sie wollte eine “Horror-Geschichte” erzählen, aber sie hat nicht eine, sondern viele Geschichten erzählt. Durch die in der ersten Hälfte immer wieder eingestreuten Hinweise auf Lilian Serpas entstand bei mir der Eindruck, dass [...]









