Kategorie: Benjamin Loy
Fabián Casas: Zwei Erzählungen
Fabián Casas: Zwei Erzählungen

„Lob der Trägheit, gefolgt von Die Panikveteranen“ heißt der Band mit zwei Erzählungen von Fabián Casas, den Timo Berger, der deutsche Hansdampf in allen argentinischen Literatur-Gassen, pünktlich zum Buchmessenauftritt Argentiniens in Frankfurt ins Deutsche übersetzt hat.

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“En los cruces está lo más interesante” – una entrevista con Fabián Casas

Das Interview mit Fabián Casas in der spanischen Version, geführt von Benjamin Loy: “En los cruces está lo más interesante” – En vísperas de la Feria de Frankfurt 2010 con Argentina como país invitado de honor una entrevista con el autor argentino Fabián Casas sobre disciplinas literarias, La guerra de las galaxias y paseos por los techos de Berlín. “Para mí trabajo la poesía es la columna vertical de todo. No me preocupo mucho por los géneros. Soy un mestizo que mezcla todo. A veces viene una musiquita al oído y eso después, de acuerdo a la respiración que tome, es prosa, o es verso. Puede ser un relato o un ensayo, o un poema. De todas formas a la poesía no se la define, se la reconoce.”

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Fabián Casas – Interview

„Das Interessante liegt immer in den Kreuzungen!“ Ein Gespräch mit dem argentinischen Autor und Seghers-Preisträger Fabián Casas über literarische Disziplinen, Krieg der Sterne und Spaziergänge auf den Dächern von Berlin. Sein Gedichtband Mitten in der Nacht ist im vergangenen Jahr bei Luxbooks in der von Timo Berger herausgegebenen Reihe luxbooks.latin erschienen. Im August erscheint im Rotbuch Verlag der Erzählband Lob [...]

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Ariel Magnus: Interview

„Da fehlt ja der ganze Latino-Kolorit!“ Ein Gespräch mit dem argentinischen Schriftsteller Ariel Magnus über literarische und nationale Klischees, Generationenkonzepte und den Besuch seines Landes auf der Frankfurter Buchmesse. © Eterna Cadencia Wilde Leser: Zentrale Themen deines Romans Un Chino en bicicleta sind Identität und Stereotypen, die wir beispielsweise mit verschiedenen Nationalitäten verbinden. Hat dieses Thema für dich als Argentinier, [...]

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Magnus: Chino en Bicicleta

Am Anfang waren die Supermärkte: Als Ariel Magnus 2005 nach sechs Jahren in Deutschland in seine Heimatstadt Buenos Aires zurückkehrte, fiel ihm auf, dass sich überall in der Stadt die Zahl der von chinesischen Einwanderern betriebenen minimercados stark erhöht hatte und auch sonst immer mehr chinos das Stadtbild zu prägen schienen. Ursprünglich als eine Art journalistisches Reportage-Buch über die chinesische [...]

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Ariel Magnus – Portrait

„Ich habe zu viel gelacht“- mit diesem, in beinahe vorwurfsvollem Ton geäußerten Urteil wurde Ariel Magnus, laut eigener Aussage, nach Erscheinen der deutschen Übersetzung seines Erfolgsromans „Un chino en bicicleta“ von einem deutschen Kulturjournalisten konfrontiert. Denn tatsächlich scheint es den Feuilletonisten hierzulande wahlweise noch immer ein Rätsel oder gar ein Ärgernis, wenn ein Autor Bücher verkauft, bei deren Lektüre man [...]

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Aira: Las noches de Flores

Harmlos, ja geradezu idyllisch beginnt César Airas 2004 erschienener Kurzroman Las noches de Flores („Die Nächte von Flores“): Aldo und Rosa sind ein älteres Rentnerehepaar, das sich in Zeiten der Argentinien-Krise kurz nach der Jahrtausendwende einen Nebenjob bei einem Delivery, einem Pizza-Lieferservice, im Bonarenser Stadtteil Flores sucht. Dort sind sie eine echte Attraktion, denn während all die anderen durchweg jugendlichen [...]

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Aira – Die Erzählmaschine

„Wenn es derzeit einen Schriftsteller gibt, der sich jeglicher Einordnung entzieht, dann ist das César Aira. Er ist ein Exzentriker, aber auch einer der drei oder vier besten Schriftsteller der heutigen Zeit in spanischer Sprache“ – nur wer weiß, wie rigide Roberto Bolaño in der Kritik seiner literarischen Kollegen war, kann ermessen, welche Anerkennung er dem 1949 in Coronel Pringles [...]

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Verschiedene Motive

Wie schon von Herbert Fraunhoffer bemerkt, ist die Bedeutung der beiden Auftraggeber Hass und Furcht durchaus schwierig zu entschlüsseln. Letztlich scheinen sie mir einfach als symbolische Ankündigungen der sich innenpolitisch zunehmend aufladenden Situation in Chile,vor allem nach der Regierungsübernahme durch Allende und die Unidad Popular, die nach Urrutias Rückkehr erfolgt. Der Verdrängungs- und Fluchtversuch in dieser Situation, wie ja schon [...]

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“Ibacache” und “Farewell”

Zwei Überlegungen bzw. Erkenntnisse zu den Namen “Ibacache” und “Farewell”, die vielleicht hilfreich sind: 1. In der Schaffung des Pseudonyms “Ibacache” gelingt RB eine besonders originelle, hybride Namenskonstruktion, wenn man die Hintergründe von S. Urrutia betrachtet: Einerseits ist der Name “Ibacache” ein altspanischer Nachname, der vor allem in den Nordprovinzen Baskenland und Navarra vorkommt, was wiederum die logische Verbindung zum [...]

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