Posts from the ‘Lumpenroman’ category

Vom vermeintlich sagbar Ungesagten

FETZEN 2309 / VIII: Vom vermeintlich sagbar Ungesagten, das dann eben doch nicht so leicht sagbar ist für uns Worin der Reiz, einer der Reize, der…

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Kritisches Zwischenfazit zum Lumpenroman

Jener, der häufig Zitierte und Weltbekannte, den ich nicht eigens bei Namen nennen muss, sprach schon vor fast 200 Jahren von einem empfindlichen und nicht unerheblichen Manko der inhaltsversessenen und allenfalls inhaltskritischen deutschen Lesegewohnheiten: „Die Form“ eines literarischen Werkes sei „den meisten“ „ein Geheimnis“.

Gerade die Form ist es aber, die mich am „Lumpenroman“ besonders anzieht.

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Kapitel 7: Kurz vor dem Wendepunkt

FETZEN 199 / VII / Kurz vor dem Wendepunkt Merkwürdig. Wenn ich die einzelnen Kapitel dieser so ganz ohne Kunstgepräng’ geschriebenen, scheinbar so ganz einfachen Geschichte…

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Kapitel 6: Zu Biancas Antworten

Auf die Frage, welcher Film sie gerne „sein“ würde, antwortet sie überraschend: „Krieg und Frieden“, teilt aber wie nebenbei einen nichtinhaltlichen Grund mit, der für diese Entscheidung mitausschlagebend sein dürfte, den Umstand, dass der Bologneser und ihr Bruder im Unterschied zum Libyer den Film nicht zusammen mit ihr zu Ende geschaut hätten, sondern währenddessen eingeschlafen seien.

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Kapitel 5: Tränen nur im Traum

Die Tränen bleiben ein Motiv im ganzen Kapitel. Die geweinten Tränen bleiben aus: Die beiden Fremden zeigen nicht, dass sie die „Liebe“ Biancas vermissen und zeigen durch ihre von Bianca erhofften Tränen keine liebevolle Gefühlsnähe an; Bianca selber weint zwar Tränen – mit Bezug auf ihre Eltern und auf ihr eigenes Verhältnis zu ihnen – im Traum, nicht aber außerhalb des Traums, da findet sie sich nach wie vor in (medusenhafter) Erstarrung.

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Es gibt Auffälliges im 4. Kapitel

Bianca fragt sich, was die beiden Freunde ihres Bruders an ihr gesehen hätten, als sie noch zu Besuch bei ihnen waren. „Was hatten sie gesehen? Fragte ich mich. Was für ein Gesicht, was für Augen hatten sie gesehen? (…) Jetzt weiß ich, dass es keine Nähe gibt. Irgendwer hat immer die Augen zu. (…) Es gab bloß die Illusion von Nähe.“ (S. 32)

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Der Mond so hell wie die Sonne

Beleuchtete also das geheimnisvolle 3. Kapitel zwei Tage von den, wie sich im 4. Kapitel im Nachhinein herausstellt, insgesamt fünf Tagen, an denen sich das merkwürdige „Blutsbrüder“duo im Haus der verwaisten Geschwister einzunisten begonnen hatte, so scheint dieses Duo…

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