Das Interview mit Fabián Casas in der spanischen Version, geführt von Benjamin Loy: “En los cruces está lo más interesante” – En vísperas de la Feria de Frankfurt 2010 con Argentina como país invitado de honor una entrevista con el autor argentino Fabián Casas sobre disciplinas literarias, La guerra de las galaxias y paseos por los techos de Berlín. “Para mí trabajo la poesía es la columna vertical de todo. No me preocupo mucho por los géneros. Soy un mestizo que mezcla todo. A veces viene una musiquita al oído y eso después, de acuerdo a la respiración que tome, es prosa, o es verso. Puede ser un relato o un ensayo, o un poema. De todas formas a la poesía no se la define, se la reconoce.”
„Das Interessante liegt immer in den Kreuzungen!“ Ein Gespräch mit dem argentinischen Autor und Seghers-Preisträger Fabián Casas über literarische Disziplinen, Krieg der Sterne und Spaziergänge auf den Dächern von Berlin. Sein Gedichtband Mitten in der Nacht ist im vergangenen Jahr bei Luxbooks in der von Timo Berger herausgegebenen Reihe luxbooks.latin erschienen. Im August erscheint im Rotbuch Verlag der Erzählband Lob [...]
Im August erscheint Pedro Mairals Roman “Das fehlende Jahr des Juan Salvatierra” im Hanser Verlag. Im Interview mit wilde-leser.de spricht er über seine literarischen Anfänge, eine neue Generation von Schriftstellern und ungewöhnliche Recherchemethoden für seine Romane.
„Da fehlt ja der ganze Latino-Kolorit!“ Ein Gespräch mit dem argentinischen Schriftsteller Ariel Magnus über literarische und nationale Klischees, Generationenkonzepte und den Besuch seines Landes auf der Frankfurter Buchmesse. © Eterna Cadencia Wilde Leser: Zentrale Themen deines Romans Un Chino en bicicleta sind Identität und Stereotypen, die wir beispielsweise mit verschiedenen Nationalitäten verbinden. Hat dieses Thema für dich als Argentinier, [...]
Reportage bei Dradio Kultur: Roberto Bolaño wartete vergeblich auf die rettende Lebentransplantation, als er im Alter von 50 Jahren in Barcelona starb. Ein Jahr später, 2004, erscheint sein Riesenwerk “2666″ posthum und unvollendet in den USA und sogleich bricht dort eine regelrechte Bolaño-Mania aus.
Fotos zeigen einen schmalen, nervös wirkenden Mann mit dunklem Kraushaar, zu grosser Brille und stets mit Zigarette. Er ist ein homme de lettres besonderer Art – scharfzüngig, provokant, ausgestattet mit skurrilem Humor und einer Biographie, als hätte Roberto Bolaño sie eigens erfunden: Geboren 1953, aufgewachsen in Chile, später in Mexiko. Dort erste poetische Gehversuche und Bekehrung zum Trotzkismus. Dann, 1973, [...]
en Revista Proa, Editorial Universitaria, septiembre 2004 Gefunden auf dem wunderbaren Bolaño-Blog garciamadero.blogspot.com
Was soll in unserem Gesicht, dem Ihrer Leser, als Ausdruck übrig bleiben, wenn wir Ihre Bücher zuende gelesen haben? Roberto Bolaño: Es gibt hier zwei Antworten, die Frage ist sehr gut. Die erste Antwort: Jeder Leser ist für sein Gesicht verantwortlich und ich habe mit dem Zustand, in dem dieses Gesicht sich schließlich befindet, nichts zu tun. Und die zweite [...]
Seine Frau Carolina López über die lateinamerikansiche Identität Bolaños: Ich glaube, dass Roberto ein Lateinamerikaner war oder dass er sich als solcher fühlte. Er kam ja nach Spanien in einer Zeit, in der viele Lateinamerikaner kamen, die erste Immigrationswelle nach dem Boom des Modeschmucks. Er fühlte sich als Lateinamerikaner und war mit dem Ort, in dem er wohnte, sehr verbunden. [...]
Lautaro Bolaño über seinen Vater Roberto: Ich glaube, dass ich ihm ähnlich bin. Während meiner ganzen Kindheit hat er sich sehr um mich gekümmert. Er wollte mich beschützen. Ich ging praktisch nicht aus, oder nur selten, und wenn das passierte, stürzte er sich auf mich. Das habe ich, glaube ich, geerbt. Ich habe den gleichen Beschützerinstinkt für meine Schwester. Es [...]
Alexandra Bolaño über ihren Vater Roberto: „Ich sehe ihn noch vor mir, sein von Feuer gezeichnetes Gesicht am Horizont, ein schöner und mutiger Junge, ein lateinamerikanischer Dichter, ein Verlierer, der sich nicht um Geld schert, ein Sohn der Mittelklasse, ein Leser von Rimbaud und Oquendo de Amat, ein Leser von Cardenal und von Nicanor Parra, ein Leser von Enrique Lihn, [...]









