Ernesto Sábato: Der Tunnel

Ernesto Sábatos Kurzroman „Der Tunnel“ als 1. Teil seiner großen Argentinischen Trilogie

(El túnel, Buenos Aires 1948; Sobre héroes y tumbas, Buenos Aires 1961; Abbadón el exterminador, Buenos Aires 1974)

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Copyright: Roberto Bobrow

Als Ernesto Sábato 80 wurde, erschien ein charakteristischer Auswahlband seiner Essays unter dem Titel „Die unbesiegten Furien“ (Frankfurt a. M. / Berlin 1991) in der Übersetzung Maria Baumbergs endlich auch auf deutsch. In „Rechtfertigung“, dem Eröffnungsessay des Bandes, lokalisiert auf den Schreibort Buenos Aires und datiert auf den Monat Mai 1983, nimmt Sábato mit Blick auf sein schriftstellerisches Werk eine eindeutige Gewichtung vor: „Möglicherweise verleiht mein bewegtes Leben und die Tatsache, daß ich ein Barbar vom Rande der Welt bin, diesen Aufzeichnungen einen gewissen Wert. Ich bin in jedem Sinne ein Außenseiter, auch im philosophischen, denn meine dürftigen Erkenntnisse sind kein Produkt der philosophischen Fakultät, sondern meiner drei intensiv durchlebten Abenteuer: des Kommunismus, der Physik und Mathematik und der Literatur.“ (a.a.O., S.7) „Jetzt, da ich anfange, mein Leben in der Rückschau zu betrachten, stelle ich fest, daß ich nichts anderes getan habe, als immer wieder einige wenige Obsessionen zu durchleben, zuweilen haben sie sich in rationalen Feststellungen niedergeschlagen, zuweilen sich in vieldeutigen, dunklen und widersprüchlichen Phantasien geäußert. Wenn irgend etwas von meinem Gesamtwerk überdauern sollte, dann wird es mit Sicherheit eines dieser unerklärlichen Delirien sein. Denn, wie Hölderlin sagt: „Jedweder Mensch ist ein Gott, wenn er träumt, und ist bloß ein Bettler, wenn er denkt.“ (a.a.O., S.9)

Mit anderen Worten: Ernesto Sábato selbst legt höchsten Wert auf seine – in bewusster Einschränkung – DREI dichterischen Werke, seine Romanfolge mit  jeweils 13 Jahren Abstand, die spätestens vom dritten Roman „Abbadon“ an gerne als Trilogie bezeichnet wird. Diese Sicht, diese Kennzeichnung als Trilogie, scheint vom Autor selber begünstigt worden zu sein, sofern nämlich der Übersetzer des Romans „Abbadon“, Wolfgang A. Luchting,  mit Bezug auf die Seite 12 des „Abbadon“-Romans im Anhang auf Seite 493 anmerkt: „Martín, Alejandra: Figuren aus Sábatos vorhergehendem Roman, Über Helden und Gräber(Sobre héroes y túmbas),  dessen Lektüre vor der des vorliegenden Romans der Autor für unerläßlich hält.“ (Wiesbaden und München 1980) Hat der Autor nun von Anfang an seine Romanfolge als Trilogie konzipiert? Mit dem ersten Roman (Der Tunnel) wahrscheinlich noch nicht, mit dem zweiten (Über Helden und Gräber) vielleicht schon, mit dem dritten (Abbadon) ziemlich gewiss. Auf dem Wege zum Romanverbund befindet er sich mit Sicherheit schon bei seinem zentralen zweiten Roman. Allerdings finde ich einen  ganz klaren und unmissverständlichen Bezug auf den Vorgängerroman (Der Tunnel) nur im vom Autor 1990 revidierten, 2009 in der „Biblioteca Ernesto Sabato“ (5012 / 3) bei Seix Barral herausgegebenen spanischen Original (vgl. S.389), nicht aber in der (einzigen und vergriffenen!) deutschen Übersetzung des Romans („Über Helden und Gräber“) von Otto Wolf (Wiesbaden 1967). Als Leser, noch dazu als wilder, kann ich aber zusichern: Es lohnt sich, diese drei Romane nacheinander, in ihrer chronologischen Abfolge zu lesen. Jetzt, wo ich glücklicherweise mehr Zeit zum Lesen habe als (vor allem berufsbedingt) früher, hat mich der Sog der Lektüre des Erstlingsromans (“Der Tunnel“) gleich in den nächsten, den mindestens so  packenden, wiewohl ganz sicher noch weit bedeutenderen Roman als den ersten, hineingetrieben – und würde ich jetzt nicht, wie versprochen, diese Zeilen verfassen, wäre ich schon wieder mitten in der Lektüre des letzten Romanteils von „Über Helden und Gräber“, nachdem ich gestern am Schluss des  beklemmend großartigen und alptraumhaft visionären 3. Teils, des „Bericht(s) über die Blinden“, zu lesen aufgehört habe bzw. leider da aufhören musste.

Mit Blick auf den aktuellen Buchmarkt (abgesehen von Antiquariaten) muss nun aber leider gesagt, nein eher wohl geklagt werden, dass  von der Sábatoischen Romantrilogie nur der kürzere allererste, der nahezu novellistische Roman „Der Tunnel“, greifbar ist – immerhin, weil er im Wagenbach Verlag dankenswerterweise wieder aufgelegt worden ist! -, dass aber die beiden gewichtigeren Romane derzeit nicht lieferbar sind, geschweige denn alle drei Romane überhaupt jemals von ein und demselben Übersetzer übersetzt worden wären. Die Buchmarktlage hinsichtlich Sábatos mag sich im nächsten Jahr auch in den deutschsprachigen Ländern womöglich verändern bzw. bald verändert haben, da Ernesto Sábato am 24. Juni 2011 hundert Jahre alt wird und so ein Jubiläumsjahr (zumal nach dem Argentinien-Schwerpunkt der Frankfurter Buchmesse 2010) ja manchmal einen Schub gibt. Vielleicht erscheinen da ja auch Sábatos Memoiren endlich auch auf deutsch, nachdem sie seit 1999  unter dem Titel „Antes del fin“ längst erfolgreich auf spanisch vorliegen, inzwischen sogar auch als Taschenbuch innerhalb der „Biblioteca Ernesto Sabato“ (Seix Barral 5012 / 6).

Aber was war hier bei uns mit E. S. und seinem Werk in dem Jahr, als Sábato 75 wurde? Die Wochenzeitung DIE ZEIT widmete am 20. Juni 1986 dem argentinischen Jubilar im Literaturteil eine ganze, große Seite. Egbert Baqué titelte damals auf S. 47: „Ein Autor der Weltliteratur – in Deutschland kaum bekannt / ENGEL DER EINSAMKEIT / Lebenshungriger Pessimist: Der Weg des argentinischen Schriftstellers Ernesto Sábato“. Im Artikel selber fragt Baqué mahnend den Limes-Verlag (bei dem schon damals der 2. Roman „Über Helden und Gräber“ nicht mehr lieferbar war – vielleicht ist aber auch dieser Romantitel hier bei uns besonders ungünstig und auch irreführend?) und mit dem Limes-Verlag die anderen deutschsprachigen Verlage: „Sollte es nicht möglich sein, einmal eine preisgünstige Kassette mit der gesamten Trilogie aufzulegen?“ Vielleicht hatte Baqués Appell zumindest vorübergehend etwas geholfen. Ich erinnere mich, dass relativ bald  danach „Über Helden und Gräber“ wenigstens für eine ganz kurze Zeit (am Ende der 80er bzw. zu Beginn der 90er Jahre) bei Ullstein als Taschenbuch erschienen ist.

Im Sinne eines durchgreifenden und nachhaltigen Zuspruches der Leser… UND der Verleger hat sich jedenfalls die Lage des Sábatoischen Werkes in Deutschland seitdem wohl nicht geändert. Dabei zeigt schon der erste, vor allem zur Zeit des französischen Existentialismus international erfolgreiche, noch nicht einmal beste Roman Sábatos (einen noch früher geschriebenen hat der sehr selbstkritische Autor kompromisslos verbrannt) welch bedeutender Schriftsteller er doch ist.

Obwohl mit dem ersten Satz des Ich-Erzählers schon feststeht, dass er, der bekannte Maler Juan Pablo Castel, Maria Iribarne umgebracht hat und dass ihm (als Geständigem) bereits der Prozess gemacht worden ist, behält der kurze Roman bis zuletzt seine intensive Spannung, da man mehr und mehr davon erfährt, wie und aus welchen Gründen es zu diesem Mord des Malers an jener von ihm geliebten Frau, die ihn – wenn überhaupt jemand – am ehesten verstanden (und geliebt) hat, gekommen ist. Wobei für mein Gefühl die klare Darstellung des Rätsels ein größeres Gewicht hat als die nur vermeintliche und auch als Versuch letzlich vergebliche Lösung dieses Rätsels. Eine bohrende Rationalität und kalt schlussfolgernde Logik, zugleich eine zwar exakte, aber doch  zu oft von den gemachten Voraussetzungen her fehlgeleitete Phantasie ist da auf der Seite des Malers fast durchweg mit im Spiel: Ihm scheint es nicht gegeben, auf Dauer vertrauensmäßige Vorgaben zu geben und seine Logik des erwachten Misstrauens  wie seine Psycho-logik des Verdachtes auch nur für eine kurze Zeit außer Kraft zu setzen. (Wird dies durch die unleugbaren Distanzphänomene seines Künstlertums begünstigt?)

So eigenständig der Roman auch ist, weniger an Sartre und Camus (wie oft von den Interpreten  herausgestellt) musste ich bei der Lektüre denken, eher an Dostojewskij. Als zu seinen bevorzugten Malern zählende bekennt Castel gelegentlich El Greco und van Gogh (Berlin 2010, S.99) ein, beider Namen rutschen ihm fast widerwillig im small talk mit einem ihm unangenehmen Gegenüber heraus; von Stimmung und Konstellation des Gesamtromans her fühle ich mich sonst (außerhalb des 25. Kapitels) vor allem an situativ Vergleichbares bei Edvard Munch erinnert. Auch die Lektüre eines von Maria Iribarne gelesenen Sartre-Romans (S.117) wird erwähnt, und ebenso, hier aber abermals innerhalb  eines eher unangemessenen small talks, Dostojewskijs „Brüder Karamasoff“ (S.99). Genau die Nähe des Ich-Erzählers zu Ich-Erzählern bei Dostojewskij fällt bei genauerem Hinsehen auf: Castel ist unverkennbar ein Verwandter und Nachfahr’ des Dostojewskijschen Kellerloch-Menschen und zugleich auch des Ich-Erzählers in der Erzählung „Die Sanfte“, der von Beginn der Erzählung an Klarheit über seine verstorbene Frau und sich zu gewinnen sucht angesichts des gerade erfolgten Selbstmords seiner Frau, eines Selbstmords, der ihm selber – auch gegen sein eigenes Bewusstsein, wie wir als Leser… empfinden – geradezu als Mord, als ein zutiefst von ihm verschuldeter Mord anzulasten ist. Anders als in Dostojewskijs Erzählung gibt es bei Sábato mehr direkte Dialoganteile, naheliegenderweise andere Orts- und Zeitgegebenheiten, vor allem aber die zentrale Künstlerkomponente. Besonders stark wirkt auch nach: die für eine ganze geschichtlich-politische, ja sogar metaphysische Situation stehende (zweimal wiedergegebene) Konzentrationslagerepisode. Es reicht offenbar aus, hier nur eine einzige fürchterliche Begebenheit zu zitieren, um schlagartig das Grauen deutlich zu machen, mit dem wir in unserer Zeit zu rechnen haben.

4 Responses to “Ernesto Sábato: Der Tunnel”

  1. Günter Landsberger

    Beantwortung einer stellbaren Frage:
    Warum schreibe ich hartnäckig den Autorennamen Sábato und nicht Sabato?
    Nein, ich wollte die Herkunft Sábatos aus einer italienischen Einwandererfamilie (vgl. auch Di Benedetto und Molinari!) nicht durch die spanisch wirkende und vom Akzent her an das Wort “sábado” erinnernde Schreibweise verdunkeln. Und ich weiß auch, dass die beiden Übersetzungen Sabatos durch Wolfgang A. Luchting ins Deutsche im Limes-Verlag seit 1974 (dem Jahr des Erscheinens von “Abbadon el exterminador” im Original), also des Essaybandes “Sartre gegen Sartre” (1974) und des 3. Romans “Abbadon” (1980), die Schreibung “Sabato” auch im Limes-Verlag eingeführt haben. Die Übersetzungen der ersten beiden Romane dagegen (im selben Verlag, aber durch einen je anderen Übersetzer) schrieben noch “Sábato”. Mir fällt nun u. a. Folgendes auf: Der 3. Roman bietet im Unterschied zu den beiden vorausgegangenen Romanen eine entscheidende Neuerung: Der Autor “Sabato” selber tritt in diesem vordringlich in der Er-Form geschriebenen Roman ohne weiteres als zentrale Romanfigur unter den anderen wichtigen, ansonsten fiktiven Figuren auf. Die Spannung zwischen Autor und seiner fiktiven Welt würde nun aber dennoch sichtbarer erhalten bleiben, legte der jeweilige Herausgeber und Übersetzer noch Wert auf die Differenzierung in der Schreibweise “Sábato” (Titelblatt) und “Sabato” (Romanfigur). Aber seit 1974 scheint generell und überall Sabato geschrieben zu werden. Hat die Romanfigur Sabato seit Sábatos dritten und letzten Roman (1974) das letzte Wort behalten, zumindest in der Autoren-Schreibweise den nun unangefochtenen Sieg davongetragen?

    Die Differenz zwischen “Roberto Bolaño” und dessen Figur und alter ego “Arturo Belano” (trotz auch hier vorhandener Gemeinsamkeiten) ist doch sehr viel deutlicher nahegelegt.
    (Ich traue der Sabato-Übersetzung durch Luchting übrigens auch sonst nicht immer so ganz: mir fällt auf, dass der Name “Quique” – Abkürzung von Enrique; Spitzname; für Playboys verwendet; etwa entsprechend dem dt. Bubi – auf deutsch hier eher lautmalerisch mit Kike wiedergegeben wird, während im 2. Roman, “Über Helden und Gräber” (1961, u. a. S.172 u. S.96) bereits eine identische Figur mit Namen “Quique” vorgekommen ist, was von der damaligen Übersetzung Otto Wolfs her auch sichtbar gewesen wäre, nur so durh die veränderte Übersetzungsweise unnötig unklar bleibt.
    Der Roman “Abaddon” bietet in seinen allerletzten Passagen außerdem noch eine anonym zitierte Versfolge, die auf mich wie eine (vom Übersetzer) unerkannte Rückübersetzung von Trakl-Versen aus einer vorausgegangenen spanischen Übersetzung aus dem Deutschen wirkt. Aber ich will vorsichtig bleiben: Zumindest der Traklsche Duktus der Verse (auch als etwaige Variation eines Traklsche Originals) ist unverkennbar.

    PS.: Trakl und seine Verse liegen Ernesto Sábato durchaus nicht fern. Den 2. Teil seines deutsch noch nicht übersetzten Memoirenbandes “Antes del fin” (Barcelona 2006, S.99) eröffnet er mit einem unmissverständlich gekennzeichnetem Traklzitat als Motto: “Hora de duelo, taciturna mirada del sol, es el alma un extraño en el tierra.”
    Auch die an Trakl erinnernde Versfolge in “Abbadon” wurde bereits im Wortlaut des letzten Mottoteils (in Frageform allerdings) begonnen: “Es el alma un extraño en la tierra?” In der (hier nicht unplausiblen) Übersetzung Luchtings lautet dies: “Ist die Seele fremd auf Erden?”

  2. Günter Landsberger

    Korrektur eines eigenen Flüchtigkeitsfehler:
    “en la tierra” heißt es natürlich auch im ersten Zitat grammatisch richtig, nicht “en el tierra”.
    Pardon!

  3. Günter Landsberger

    Gerade zu Gesicht bekommen und wegen des spanischen Originaltextes, des Materialteils und der Worterklärungen unbedingt besonders zu empfehlen:

    Ernesto Sabato: El túnel / Presentacion y notas de Carmen Gauger-Rodríguez, Ernst Klett Sprachen Stuttgart, 1. Aufl. 2008

  4. Günter Landsberger

    Ehe ich es hier zu erwähnen vergesse, der Roman, der für mich der wichtigste gewesen ist von den im Argentinischen Juli hier gelesenen und vorgestellten, war nicht der erste und nicht der dritte von Ernesto Sábato, sondern sein zweiter mit dem auch mich zunächst nicht besonders ansprechenden Titel “Über Helden und Gräber”. Ich halte diesen Roman für einen der Höhepunkte nicht bloß der argentischen Literatur. Leider habe ich ihn – aus Zeitgründen – hier nicht vorstellen können, aber seine zusammenhängende Lektüre als ganzes hat mich im Juli zutiefst und recht ergiebig beschäftigt. Dass ich in früheren Jahren bei meinen Leseanläufen über die ersten Seiten nie hinweggekommen bin, will ich zwar nicht verschweigen, kann ich aber im Nachhinein nur als ein dummes Versäumnis betrachten: Hat man einmal den ganzen Roman gelesen, erschließt sich der Anfang ohne jede Schwierigkeit. Der dritte Teil des Romans, der “Bericht über die Blinden”, mag tatsächlich der wichtigste von allen vier Romanteilen sein, dennoch sollte er nicht isoliert gelesen werden: Erst in der vom Autor nahegelegten Reihenfolge entfaltet der Roman seine volle Kraft und Brisanz. Im exklusiv ich-erzählerischen “Bericht über die Blinden” lernt man parabelhaft und erschreckend, wie rational und in sich stimmig doch Wahnsysteme zu sein vermögen – (Hamlets “Ist es auch Wahnsinn, hat es doch Methode” glaubt man jetzt neu zu verstehen) – : ihre (der Wahnsysteme) verstandesgemäße Aburteilung als zutiefst irrational leistet daher, wenn überhaupt, nur wenig; ein beklagenswerter Mangel, der vor allem geschichtlich-politisch immer wieder verheerend sein kann.
    Insgesamt scheue ich mich nicht, zu sagen: Dieser Roman Sábatos kann auch neben der metaphysischen Wucht der großen Romane Dostojewskijs und der visionären Kraft der Träume Jean Pauls in dessen großen Romanen durchaus bestehen, zumal alles im Gesamtzusammenhang des geschichts- und erinnerungsbewussten Sábato-Romans unerhört sprechend, ja stellenweise sogar zutiefst bewegend wird (Stichwort: Selbstmordverhinderungskapitel) und durchgängig ein unverkennbares autortypisches Eigengewicht erhält.

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