Woher aber hat Urrutia Lacroix seine marxistischen Kenntnisse her, um derentwillen er (seine „vaterländische“ Gesinnung ohnehin vorausgesetzt)von den chilenischen, faschistischen Machthabern aus als Marxismuslehrer auserkoren wird?

Beschränkt man sich nur auf das Philosophische, so sind im ganzen Kurzroman ausdrückliche Bezugnahmen Urrutias nicht nur auf Platon, Aristoteles, Augustinus und Thomas von Aquin als Hintergrund, sondern auch auf Freud, Marx und Nietzsche („apollinisch“ – „dionysisch“ / S.106) unverkennbar; es wird also – ohne eigene Originalität – ein breites Spektrum abgedeckt.