Henri Simon Leprince

Henri Simon Leprince ist der von Roberto Bolaño erfundene Name eines fiktiven Schriftstellers, wie es ihn in Frankreich durchaus gegeben haben könnte. Der Teil seiner Lebensgeschichte, der erzählt wird, und er ist wohl der wichtigste und alles entscheidende, beschränkt sich zeitlich auf die auch für Frankreich geschichtlich und politisch bedeutsamen Jahre von 1939 bis 1946. Henri Simon Leprince wäre unleugbar gerne, wie wohl fast alle seiner Zunft, ein bedeutender, ein großer Schriftsteller gewesen.  Aber an einem Wendepunkt seines Lebens sieht er illusionslos ein, dass er das niemals sein wird; ja, er sieht sogar ein, dass er noch nicht einmal jemals ein Schriftsteller aus der zweiten Reihe zu sein vermag.

Wird sonach in „HSL“ – in erzählerischer Entfaltung –  das Bild eines gescheiterten Schriftstellers, eines „natürlich“ (!)  „gescheiterten Schriftstellers“, gegeben, wie es bald, nämlich gleich zu Anfang auf Seite 31, heißt? Ja durchaus. Und durchweg mit psychologischer und gesellschafts-,  ja zum Teil cliquenkritischer Schonungslosigkeit.

Die Hauptsache aber ist dabei doch etwas anderes. Hier wird ein Mensch gezeigt, der nach wie vor der Literatur dient, aber nun entschieden auf andere Weise. In der Gewissheit, nie selber etwas literarisch Wertvolles zustandegebracht zu haben oder auch künftig je leisten zu können, hilft er fortan, mehr oder minder bedeutende  Autoren in der akuten Zeit ihrer Verfolgung und Bedrohung ohne Rücksicht auf die Gefährdung seines eigenen Lebens zu retten. Jedenfalls so lange er dies kann. Gezeigt wird ein Mann, der der Verlockung eines leichten, sich für ihn alsbald akut anbietenden Weges des geringsten Widerstandes bzw. egoistischen Vorteils zu widerstehen vermag: obwohl er dafür prädestiniert erscheint, schlägt er nach gründlicher nächtlicher Überlegung das verführerische Angebot zur  Kollaboration, den Weg des ressentimentgeladenen Opportunisten  ein für allemal aus;  und er begibt sich mehr und mehr auf die Seite der Résistence, wird mehr und mehr und für ihn selber unverzichtbar einer der ihren.

In dieser Erzählung von einem Einzelleben, noch dazu in schwieriger Zeit, ist nicht, wie man meinen könnte, der Zufall bestimmend, auch nicht die Zwangsläufigkeit oder wie in anderen Erzählungen die Allianz von Zufall und Irrtum, sondern aus der sich ergebenden Situation heraus bestimmend wird die Freiheit des Gewissens, und zwar ohne dass dies vom Erzähler hochtrabend mit Pathos vorgetragen würde. Der mediokre, ja schlechte Schriftsteller Henri Simon Leprince erliegt in der an ihn herangetragenen Verlockung wie so viele andere eben nicht der eigenen  Schwäche, sondern zeigt Charakter. Und bleibt dabei, Charakter zu zeigen, auch wenn er von anderen, denen er half,  nicht immer die wenn nicht ersehnte, so doch erwartbare Anerkennung erfährt. Einmal, in einer abermals entscheidenden Wende seines Lebens kommt es endlich auch zu einer solchen Erfahrung von Anerkennung. Inzwischen nämlich wird auch er selber verfolgt. Jetzt ist es „der Zufall“, der ihn in die Wohnung einer jungen Romanautorin führt, bei der er zumindest für die eine Nacht rettenden Unterschlupf findet, ehe ihn am Morgen ein Wagen der Résistence weiter in Sicherheit bringt. In dieser einen Nacht kommt es für ihn, den mediokren Literaten und an keine Frau Gebundenen, zu dem Gespräch seines Lebens, doch wieder ohne dass dies so pathetisch herausragend als solches bezeichnet würde. Ein stundenlanges Gespräch, ganz offen und ehrlich, ihm als Menschen so nahekommend wie noch nie zuvor eines, entwickelt sich zwischen den beiden. Dass dabei mehr und mehr auch liebevolle Sympathie für ihn von Seiten der jungen Frau mit ihm Spiele ist, wagt er noch nicht einmal zu ahnen; allenfalls im Nachhinein wird er ihren Händedruck, ihren Abschiedskuss auf seinen Mund und ihr Weinen in einem ihn beglückenden Sinn zu deuten wagen. „Sie sehen sich nie wieder“ heißt es dann – und  noch einmal, etwas später am Ende des vorletzten Abschnittes: „Selbstverständlich sucht Leprince nach ihr, aber das ist eine andere Geschichte. Auf alle Fälle trifft er sie nie wieder.“ (S.38)

Ja, die Erzählung ist eine geglückte Würdigung und eine Befreiungsgeschichte, überdies sogar eine Liebesgeschichte, und nur ganz ganz vordergründig die Geschichte eines Gescheiterten.
Mit Bezug auf die Liebesgeschichte kommt mir sogar der Hölderlinvers „Einmal lebt‘ ich wie Götter und mehr bedarf’s nicht“ in den Sinn und doch weiß ich zugleich, dass diese Geschichte auch dies ohne jedes Pathos und ganz unaufdringlich in mir hervorzurufen vermochte. „Je fais tout, pour être sec“ (auch bei leidenschaftlichstem Inhalt!) hat Stendhal, der auf Seite 31 an erster Stelle genannte Lieblingsschriftsteller von Henri Simon Leprince , einmal als  Vorsatz und Devise  seines literarischen Schreibens bekannt. –

So vom Gelingen im Scheitern ganz ohne jedes Pathos zu reden, ja, überzeugend genau davon zu erzählen, ist eine hohe, hier von Roberto Bolaño in diesem kleinen Erzählgebilde bewiesene Kunst.

Will man parallel zu dieser Erzählung „Henri Simon Leprince“ einen ebenfalls interessanten, themenverwandten Roman  lesen, dann greife man zu einem der letzten Romane von Emmanuel Bove. Er  spielt etwa zur gleichen Zeit im gleichen Land und hat von seinem Autor den Titel „Die Falle“ („Le piège“) erhalten. Erstmals publiziert wurde er im Jahr 1945.

Auch der (in der gleichen Zeit wie die Erzählung Roberto Bolaños) in Tschechien spielende, sehr lesenswerte  Exilroman „Die Pflicht“ von Ludwig Winder wäre übrigens, im Anschluss an beide Prosawerke, mit großem Gewinn zu lesen.

Günter Landsberger / 66 Jahre / bis vor anderthalb Jahren noch: Lehrer für Deutsch und Philosophie an einem Ruhrgebietsgymnasium, dem Heinrich-Heine-Gymnasium in Bottrop / jetzt im Ruhestand

9 Responses to “Henri Simon Leprince”

  1. Günter Landsberger

    Ich hätte übrigens richtig „Résistance“ schreiben müssen, sagt der alte Deutschlehrer in mir, dessen Korrigierblick doch noch nicht ganz erblindet, noch nicht ganz abhandengekommen ist.
    (Ich bitte um Entschuldigung. Mit bestem Gruß. Günter Landsberger / 66 Jahre / bis vor anderthalb Jahren noch: Lehrer für Deutsch und Philosophie an einem Ruhrgebietsgymnasium, dem Heinrich-Heine-Gymnasium in Bottrop / jetzt im Ruhestand)

  2. Dietmar Hillebrandt

    Ich war sehr gespannt heute morgen den ersten Beitrag zu lesen und ich möchte mich ganz einfach nur bedanken. Gerade die nacherzählende, nachvollziehbare Wiedergabe des Inhalts hat mir sehr gut gefallen. Ich gebe es nur ungern zu, ich bin ein bisschen gerührt! Von Bolano, Herrn Landsberger?

  3. Günter Landsberger

    @ Dietmar Hillebrandt
    Danke. Hab mich gefreut.

  4. Andreas Gierth

    Nur ein paar Gedanken am Rande: Was haben eigentlich Sensini und Leprince gemeinsam? Haben sie überhaupt etwas gemeinsam? Ich glaube schon. Es ist dieses Leben in einer Zweiheit von Schriftstellertum und Diktatur. Sensini, der Argentinier, geht ins Exil nach Spanien. In Argentinien hat ihm irgendwie der Mut gefehlt, wirklich nach seinem Sohn zu suchen, sich der Wirklichkeit zu stellen, dass dieser von den Schergen der Diktatur entführt, gefoltert und ermordet wurde. Er stellt sich dem erst kurz vor seinem eigenen Tod, als er nach Argentinien zurückkehrt. Und in Spanien im Exil hatte ihm irgendwie der Mut gefehlt, sich mit den Gewinnern der Wettbewerbe bzw. ihren Werken auseinanderzusetzen. Sensini hat, streng genommen, nicht die Tapferkeit von der Bolano in „Exil im Niemandsland“ schreibt: „Das Exil ist die Tapferkeit. Das wahre Exil ist die Tapferkeit des Schrifstellers.“ Und Leprince, der Franzose, hat er die „Tapferkeit des Schriftstellers“? Als Schriftsteller ist er einerseits gescheitert. Warum, das deckt ihm diese Frau auf. Er soll als „Schriftsteller inkognito bleiben, dafür sorgen, dass seine Literatur nicht sein Gesicht reproduziert.“ Was ist das für ein Ratschlag? Sein Gesicht ruft Ablehnung hervor. Wenn seine Literatur diese Ablehnung reproduziert, sollte sie dann besser lügen und ein anderes Gesicht reproduzieren, eines, das nicht seines ist, aber mehr an Erlebnissen etc. ausdrückt? Er steht zu seinem Gesicht. Schon hier beweist er Mut und ist eigentlich kein gescheiterter Schriftsteller mehr. Bolano hat geschrieben: „Das wahre Exil ist die Tapferkeit des Schrifstellers.“ In diesem Sinne ist Leprince dann andereseits wirklich kein gescheiterter Schriftsteller mehr. Diese Tapferkeit als das wahre Exil hat er und lebt er.
    Ihre Ausführungen, Herr Landsberger, gefallen mir gut. Ich wollte nur ein paar kleinere Überlegungen beisteuern. Ich hoffe, die Diskussion über die „Telefongespräche“ kommt noch mehr in Gang.

    Beste Grüße,
    A. Gierth

  5. Marvin Kleinemeier

    WICHTIG! Habe Probleme mit meinem Provider! Una Aventura Literaria und Enrique Simon sind heut gegen Abend erst online, wenn ich ans Universitätsnetz komme!!

  6. Günter Landsberger

    Hierzu, Herr Gierth, scheint mir zu passen, dass ich eine bestimmte Passage aus „Henri Simon Leprince“ beim ersten Lesen zunächst anders gelesen habe als beim zweiten Mal. Und auch jetzt noch gefällt mir meine erste Lesart der fraglichen Stelle gar nicht schlecht. Vielleicht ist ja sogar solche doppelte Lesartmöglichkeit von RB von Anfang an angestrebt?
    Auf Seite 36 heißt es: „Drei Monate lang schreibt er in den freien Stunden, die ihm Zeitung und Untergrundtätigkeit lassen, ein Gedicht von mehr als sechshundert Versen, in dem er sich in das Geheimnis und Martyrium der zweitklassigen Dichter vertieft. Nach Beendigung des Gedichts (das ihm wehgetan und ihn gräßliche Anstrengung gekostet hat) erkennt er verblüfft, daß er gar kein zweitklassiger Dichter ist.“ Beim ersten Lesen (miss?)verstand ich wie folgt: Hier dichtet einer illusionslos aus eigener Innensicht heraus ein Poem über zweitklassige Dichter, allerdings, wie er nach erfolgter Vollendung verblüfft erkennen muss, unversehens dann doch so, dass er paradoxerweise gerade über diesem Thema zu einem mehr als zweitklassigen Dichter wird, nämlich zu einem erstklassigen, der aber für die Öffentlichkeit als Erstklassiger weiterhin unerkannt bleiben soll, da der Autor selber ganz entschieden genau dieses Werk, mit dem er unversehens seine Meisterschaft auch öffentlich bezeugbar erlangt hätte, verbrennt. So schließt der Abschnitt: „Ein anderer hätte weiter geforscht, doch Neugier der eigenen Person gegenüber ist Leprince fremd, und er verbrennt das Gedicht.“ (ebd.)
    Was stimmt denn nun? Die Überraschung angesichts der wider Erwarten (auf paradoxe Weise) erlangten Erstklassigkeit? (1. Lesart) Oder die stoisch resignierte Erkenntnis, noch nicht einmal zweitklassig zu sein? (2. Lesart)

    ——————————————-

    Dass von Ihnen, lieber Herr Gierth, angeführte Zitat („Er muß verschwinden, als Schriftsteller inkognito bleiben, dafür sorgen, daß seine Literatur nicht sein Gesicht reproduziert.“) hat mich übrigens auch an Benno von Archimboldi in „2666“ und sein absichtsvolles Verschwinden hinter seinem Werk denken lassen; auch ein wenig an B. Traven.

    Beste Grüße
    Günter F. Landsberger

  7. Günter Landsberger

    Und noch eins. Die Art des Vater-Sohn-Verhältnisses zwischen Luis Antonio und Gregorio Sensini in der Erzählung „Sensini“ scheint mir auch mindestens zwei Lesarten zu erlauben. (Vgl. S.12, S.19f. + S.21, S.22 usf.) Eine zweite Lesart könnte da ansetzen: Gregorio ist ein Sohn aus erster Ehe und 19 Jahre älter als seine Halbschwester Miranda. (S.19) Er gilt zur Zeit der ersten Begegnung zwischen Sensini und dem Ich-Erzähler als „in Lateinamerika verschollen“ (ebd.), woran Sensini „wenigstens“ „glauben“ „wollte“, wie es heißt. Das kann auch heißen: Er wollte, er w i l l nicht wahrhaben, dass der Sohn aus erster Ehe wahrscheinlich nicht mehr am Leben ist. Des Vaters Bemühungen, etwas über dessen Schicksal und Verbleiben herauszufinden, halten jedenfalls unermüdlich an (S.19f), bis zu dem Zeitpunkt und darüber hinaus, wo vermeldet wird, „man habe wahrscheinlich Gregorios Leichnam in einem geheimen Massengrab entdeckt“ (S.24). Sehr bald darauf kommt es doch zu Sensinis Entschluss, um der größeren Gewissheit über das erlittene Schicksal des Sohnes wegen ins inzwischen für ihn, L. Sensini, nicht mehr lebensgefährliche, da wieder „demokratisch“ gewordene Argentinien zurückzukehren.
    Ziemlich sicher hat der Sohn nicht in seiner ganzen Kindheit bei ihm, dem Vater, gelebt. Vgl. dazu S. 20: „Ich lebe mit Gregorio nicht mehr zusammen, schrieb er einmal, seit der Junge fünf ist.“
    Heißt dies nicht, dass der Sohn weiterhin in Argentinien (bei seiner Mutter?) gelebt hat, während sein Vater, bei dem er ohnehin längst nicht mehr wohnte, unberührt davon, ins Exil gehen musste?
    Und : Wenn er seinen Namen in Anlehnung an Gregor Samsa (=GS) erhalten hat, so geschah dies höchstwahrscheinlich wegen des Gleichklangs der Initialen und aus der Verehrung des Vaters für Kafka heraus und nicht im Sinne einer Vorwegnahme widriger familiärer Verhältnisse. Im Verhältnis von Luis Antonio und Gregorio Sensini einen Dissens zwischen Vater und Sohn à la Hermann und Franz Kafka sehen zu wollen, erscheint mir vor diesem Hintergrund etwas überzogen. Allerdings haben wir so oder so nur Andeutungen. Und alle Interpretationsunterschiede ergeben sich aus Akzentuierungsunterschieden. (So habe ich auch Mirandas Reaktion, als es im Gespräch mit Arturo Belano um den schriftstellerischen Rang ihres Vaters ging, etwas anders verstanden. – Zudem mag noch hinzukommen, dass sie, Miranda, Arturo um ihrer selbst willen und nicht wegen ihres Vaters nah sein möchte, so wie umgekehrt früher Arturo ihm, Sensini, gegenüber verschwiegen hatte, dass er seine Nähe inzwischen mehr wegen seiner Tochter gesucht hat.)

  8. Andreas Gierth

    Ich glaube doch auch und hoffe das geschrieben zu haben, dass Sensini nicht wahr haben w i l l, dass sein Sohn aus erster Ehe in der Dikatatur ums Leben gekommen ist. Ich glaube auch, dass seine Nachforschungen zunächst halbherzig sind. Erst als er zurück nach Argentninien geht, werden sie intensiver. Zunächst kämpfet er lieber im Exil um sein Schriftstellerdasein. (Nur fehlt es ihm hier auch an entsprechender Tapferkeit. Als Schriftsteller ist er weder der wahre Schriftsteller, noch der wahre Vater. Er kann diesen Konflikt nicht auflösen. Leprince löst den Konflikt auf. Er ist als Schriftsteller zwar nicht der wahre Schriftsteller, aber der wahre Mitmensch. Ich glaube auch, dass er deswegen darauf versichtet, für die Öffentlichkeit ein erstklassiger Schrifsteller zu sein. Würde er das werden, könnte er nicht länger der wahre Mitmensch bleiben.) Nehmen Sie das in Klammern nur als einen ersten Versuch mir selbst Klarheit zu verschaffen. Sicher bin ich noch gar nicht. Und das mit der 2. Lesart ist kompliziert. Und ich habe jetzt gar keine Zeit mehr. Kompliziert ist es z. B., weil Leprince ja als Thema den zweitklassigen Schrifsteller hat, also über sich schreiben müsste. Wie kann ihm das gelingen, wenn ihm Neugier gegenüber der eigenen Person fremd ist? Ich werde darüber nachdenken.

  9. Günter Landsberger

    Ihre Sicht habe ich schon verstanden. Das war auch nicht der Punkt.
    Dass er, Sensini, es „nicht wahrhaben“ „w i l l“, könnte, wie ich meine, eventuell nur etwas anders gedeutet werden. So „halbherzig“ scheinen mir Sensinis Bemühungen um die Aufklärung der Angelegenheiten des Sohnes nämlich gar nicht zu sein. Aber es fällt ihm womöglich schwer, es zu akzeptieren, dass sein Sohn schon höchstwahrscheinlich ums Leben gebracht worden ist, solange noch ein Rest von Hoffnung bleibt.
    Wie sollte er vom für ihn unausweichlichem Exil aus auch andere Erkundungen einholen können? Ich sehe den Vorwurf eines Versäumnisses, der im Erzähltext stehen soll, nicht als ganz so zwingend an, wie Sie es offenbar tun.

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